Coaching - Hypnose - Mediation

Mediation / Klärungshilfe

 

Grundgedanke der Mediation:

„Beide Seiten
verlassen die Verhandlung
als Sieger!“

Konflikte

Trotz aller negativen Auswirkungen bergen Konflikte wertvolle Chancen, wenn

  • durch die Klärung der Probleme ein neues Verständnis füreinander geschaffen wird
  • durch Kontraste der Beteiligten Kreativität und Innovation gefördert wird
  • aus dem Konflikt Veränderungen hervorgehen und neue Perspektiven und Entwicklungschancen eröffnet werden, er zu neuen Gedankenwegen anregt und Gewohntes in Fluss bringt
  • Lösungen gefunden werden, die für alle Beteiligten ein Erfolg sind
  • es zur Selbsterkenntnis und persönlichen Entwicklung der Beteiligten und/oder einer Gruppe (Organisation) beiträgt,
    Beziehungen intensiviert und verbessert werden und den Zusammenhalt zwischen den Beteiligten fördert
  • aus der Konfliktbearbeitung Erfahrungen für den Einzelnen und für Gruppen erwachsen, die im Umgang mit zukünftigen Konflikten von Nutzen sind

Mediation – Außergerichtliche Lösung von Konflikten

Mediation ist ein freiwilliges Verfahren zur außergerichtlichen Lösung von festgefahrenen Konflikten. In diesem Verfahren erarbeiten die Konfliktparteien unter Hinzuziehung eines neutralen Dritten – des Mediators – selbstbestimmte und von allen Beteiligten akzeptierte Lösungen.

Mit Mediation nehmen Sie die Lösungssuche selbst in die Hand. Der Mediator entscheidet nicht "von oben", sondern hilft den Beteiligten, selbst ihre gemeinsame "beste" Lösung zu suchen. Dabei können auch verletzte Gefühle und die eigentlichen Motive zur Sprache kommen, denn diese stehen einer "vernünftigen" Lösung oft zunächst im Wege.

Mit der Bereitschaft, die Argumente des anderen zu verstehen, ergeben sich dann oft – abseits von möglichen Rechtspositionen – Lösungen, die für alle Parteien besser sind.

Einsatz der Mediation

Wirtschaft

  • Bei Streitigkeiten zwischen Unternehmen, Vertragspartnern, Kunden oder Konkurrenten
  • bei Auseinandersetzungen innerhalb eines Betriebes, einer Verwaltung oder einer Institution.
  • Konflikte zwischen einzelnen Mitarbeitern, im Team oder mit Vorgesetzten, zwischen einzelnen Abteilungen, z.B. zwischen Betriebsrat und der Unternehmensleitung, innerhalb der Direktion, der Geschäftsleitung oder im Verwaltungsrat.

Andere Bereiche

  • Schule
  • Ehe, Familie
  • unter Erben
  • zwischen Nachbarn
  • mit Mietern und Vermietern
  • zwischen Geschädigten und Versicherungen
  • zwischen Personen unterschiedlicher Kulturen
  • zwischen Täter und Opfer von Straftaten

Chancen des Mediationsverfahrens

Die Parteien werden sich klar darüber, was sie wirklich wollen und warum. Sie erfahren in der Mediation mehr über die Beweggründe des anderen und können eine auf Ihre Bedürfnisse „zugeschnittene“ Lösung finden.

Die Akzeptanz einer selbst erarbeiteten Lösung ist größer, als wenn sie ein Dritter erarbeitet. Der Konflikt kann zu einem wirklichen Abschluss gebracht werden (keine Folgeverfahren), wobei sich die Erfahrung in der Mediation positiv auf den Umgang mit zukünftigen Konflikten auswirken kann.

Durch die Auflösung des Konflikts kann viel Zeit, Geld und Energie gespart werden.

Ziele der Mediation

  • In konkreten Konflikten tragfähige Lösungen zu erarbeiten.
  • Ein wachsendes Verständnis füreinander sowie die Fähigkeit der Konfliktbeteiligten zur Kooperation zu stärken

Mediation ist zukunftsorientiert. Sie stellt keine Vergangenheitsbewältigung dar, sondern bietet die Möglichkeit, lebenspraktische Vereinbarungen und einen spannungsfreieren Umgang miteinander zu erarbeiten. Mediation kann zu einer Wiederherstellung und Erhaltung einer gemeinsamen Basis für eine produktive Zukunft führen.

Grundprinzipien der Mediation

  • Der Mediator ist neutral und allparteilich
  •  Vertraulichkeit wird so weit wie möglich gewahrt
  • Alle Beteiligten sind für ihr Handeln selbst verantwortlich und nehmen freiwillig am Verfahren teil.
  • Basis für eine erfolgreiche Mediation ist Offenheit und Fairness der Konfliktgegner.

Das Mediationsverfahren

Die Mediation durchläuft verschiedene Phasen auf der Suche nach einer Lösung, um den vorliegenden Konflikt für beide Seiten zufrieden stellend abzuschließen.

Die fünf klassischen Phasen der Mediation

  • Einleitung
  • Darstellung der Standpunkte(Positionen) der Konfliktbeteiligten
  • Ergründung der Hintergründe und Interessen
  • Erarbeitung von Optionen und Lösungen
  • Verhandlung, Vereinbarung und Erarbeitung einer Übereinkunft

Klärungshilfe, wann wird sie eingesetzt?

Klärungshilfe ist viel mehr als nur Konfliktlösung. Es gilt, systemische und hierarchische Gegebenheiten zu erkennen und zu unter­stützen. Sie bringt vor allem dann eine nachhaltige Lösung, wenn die Konfliktparteien weiterhin in einer Beziehung stehen und mitein­ander klar kommen müssen oder aufeinander angewiesen sind.

Sie bringt Bewegung in verdeckte und eskalierte Konflikte, nutzt starke Gefühle konstruktiv, bietet eine klare Orientierung in komplexen Konflikten und überzeugt Auftraggeber durch effizientes Zeitmanagement

Grundsätze der Klärungshilfe

  • Wahrheit heilt im eskaliertenKonflikt – sonst nicht immer! Der Weg aus dem Desaster führt hindurch. Klarheit und Wahrheit, "Tacheles reden" -> Abfallbeseitigung
  • Bringe die Menschen wahrhaft ins Gespräch und lass sie daran wachsen. Klärungshilfe hilft den Parteien beim Streiten.  Das was sich im Untergrund verbirgt, darf sich zeigen. Auch Trennung ist ein Ergebnis.

Vorgehensweise bei der Klärungshilfe

Es wird in 3 Phasen gearbeitet, in denen die Konfliktparteien vom Klärungshelfer begleitet werden. Zunächst geht man in die Vergangenheit, um zu verstehen, warum die Situation heute so ist wie sie ist. Dann wird in der Gegenwart geklärt, wie das Verständnis heute zur Vergangenheit ist. Erst dann wird die Zukunft geplant.

  • VV Vergangenheit verstehen
  • GK Gegenwart klären
  • ZP  Zukunft planen

Kosten des Verfahrens

Die Kosten einer Mediation rich­ten sich nach der Komplexität des Kon­flikt­falls. In der Regel liegen die Stunden­sätze ei­nes Mediators zwischen 150 und 400 €.

Tagessätze belaufen sich bis etwa zu 3200 €. Je nach Streitwert geht man da­von aus, dass ein erfolg­rei­ches Me­di­a­ti­ons­ver­fah­ren nur etwa 5 bis 10% der Kosten ver­ur­sacht, die bei einem Ge­richts­ver­fahren anfallen.

Vergleichen Sie die Kosten unter

www.tenos.de/kostenrechner oder http://www.eucon-institut.de/